Wie können Eltern helfen?

©panthermedia.net Hannes Eichinger

Die Rechenschwäche des eigenen Kindes kann auch die Eltern belasten, wenn sie nicht wissen, wie sie ihr Kind unterstützen können.

In der Anfangszeit einer Therapie ist es sicherlich vorteilhaft, wenn die Eltern (und Lehrer) selbst keine Maßnahmen ergreifen, sondern zunächst ihr Kind vom schulischen Leistungsdruck im Fach Mathematik befreien. Wie auf diesen Seiten schon erwähnt, kann Druck und falsches Üben genau das Gegenteil bewirken, als das man eigentlich anstrebt.

Der intensive Austausch mit dem Therapeuten ist für Eltern vor allem wichtig, denn neben dem Besprechen von Problemen, können sie sich auf diese Weise über den Therapieverlauf informieren und an den Erfolgen teilhaben.

Eltern haben aber auch die Möglichkeit, sich durch Elternfortbildungen über die Rechenschwäche ausführlich beraten zu lassen und den Unterschied zwischen Pauken und Rechenschwäche-Therapie kennen zu lernen. Dadurch werden Eltern in die Lage versetzt, mit ihrem Kind sinnvoll zu üben.

Zudem haben die Eltern die Möglichkeit sich im Internet in Rechenschwäche-Foren mit anderen Eltern auszutauschen. Es können dort Probleme angesprochen werden, aber auch Erfahrungsberichte über die verschiedenen Lerninstitute eingeholt werden. Diese Foren können auch schon sehr hilfreich sein, wenn Eltern feststellen, dass sie mit ihren Problemen nicht alleine da stehen. Statistisch gesehen, soll jedes zehnte Schulkind an einer Rechenschwäche leiden.

Wie man sieht, können Eltern am wirksamsten helfen, wenn sie sich zunächst selbst ausführlich über die Rechenschwäche informieren und Verständnis für diese Teilleistungsschwäche aufbringen. Unabhängig von der Ursache der Rechenschwäche, besteht die weitere Hilfe darin, sich an einen erfahrenen Therapeuten zu wenden und das Kind von Konkurrenz- und Leistungsdruck befreien.

Auf den folgenden Seiten finden hilfesuchende Eltern entsprechende Literatur zum Thema Rechenschwäche.